Zum Hauptinhalt wechseln

GermanySri Chinmoy Marathon Team

  • Über Uns
  • Veranstaltungen
  • Ergebnisse

Search form

Seit 1977 veranstaltet das Sri Chinmoy Marathon Team Ausdauerveranstaltung auf der ganzen Welt.
weiterlesen... »

Neuigkeiten

Tipps, Interviews & mehr!

Sri Chinmoy

Marathon Team Gründer

Nächste Veranstaltung

6. Juli - München
Friedensmeile 2-Meilen Lauf
Details »

Weitere Veranstaltungen:

Basel
Heidelberg
München
Nürnberg
Rapperswil-Zurich
Salzburg
Wien
Alle zeigen... »

Weltweit:

Ganze Liste zeigen »

Letzte Ergebnisse:

28. September - Salzburg
6-Stunden-Lauf 2025 Ergebnisse und Fotos
Details »

Frühere Veranstaltungen

Alle Ergebnisse anzeigen »

Weltweite Ergebnisse

Ganze Liste »

Köln

Von Jwalanta Voelckner
Mittwoch 19. August 2009
Köln Up one level
Ergebnisliste 24-Stunden Lauf Köln — by Jwalanta Voelckner — last modified 2007-06-27 05:23 AM
 
Ergebnisliste 48-Stunden Lauf Köln — by Jwalanta Voelckner — last modified 2007-06-27 05:23 AM
 

Sri Chinmoy Marathon Team articles - more articles

3100 Meilen - 2. Frau der Welt bewältigt den längsten zertifizierten Lauf der Welt

Von Antaranga Gressenich
15. August 2011

surasa-mairer-sri-chinmoy-marathon-team.jpg

Als erste Europäerin und als zweite Frau der Welt hat die Österreicherin Surasa Mairer am 4. August gegen 22 Uhr den Self-Transcendence 3100-Meilen-Lauf (4988 km) in New York, den längsten zertifizierten Lauf der Welt, in 53 Tagen, 15 Stunden, 54 Minuten und 25 Sekunden bewältigt. Surasa Paula Mairer, ist am 6. März 1959 in St. Justina in Osttirol geboren. Nur 10 Ultra-Läufer hatten sich 2011 an das Rennen um einen Häuserblock im New Yorker Stadtteil Queens herangewagt. 30 Menschen haben es bisher überhaupt geschafft den Mount Everest des Laufens zu bezwingen, der vom Sri Chinmoy Marathon Team organisiert wird.

Video vom Start des Self-Transcendence 3100-Meilen-Laufs  Quelle: SriChinmoy.tv

In den ersten sechs Wochen legte die heute in Wien lebende Sekretärin jeden Tag im Schnitt mehr als zwei Marathons zurück – oftmals sogar bis zu 100 km. Bis auf Tag 42. Bei der Rekordtemperatur von 44 ° Celsius wurde der Lauf für einen Tag unterbrochen, um Schaden für die Gesundheit der Läufer abzuwenden. Dann wurde es noch einmal richtig spannend. Starke Schmerzen zwangen die gebürtige Tirolerin am Ende der 7. Woche nur zu gehen. Viel mehr als 30 km pro Tag waren mit dem Gehtempo nicht zu schaffen. Der Arzt diagnostizierte einen verletzten Muskel tief in der Wade.


surasa-mairer-3100-meilen.jpg

Doch nach 3 Tagen nur im Gehen auf der Laufstrecke konnte sie plötzlich wieder laufen und spulte dann ihre Runden wieder im gewohnten Durchschnittstempo ab. Gerade rechtzeitig um den Lauf in der vorgegeben Zeit zu beenden, die dieses Jahr wegen der großen Sommerhitze um 2 Tage auf 54 Tage verlängert wurde.

Im Ziel angekommen, erklärte Mairer, die sich zum zweiten Mal an die 3100- Meilen heranwagte: "Ich habe hin und her überlegt, ob ich die 3100-Meilen nochmal laufen soll. Als ich mir dann vorgestellt habe wie ich in New York meine Runden drehe, kam große Freude auf. Diese Freude habe ich auch meist während des gesamten Laufs empfunden."

Für die 118 Marathons hintereinander nahm die 52-Jährige rund 10 000 Kalorien pro Tag zu sich und verlor trotzdem 3 kg an Gewicht. Auf dem betonierten 883 Meter langen Rundkurs im New Yorker Vorort Queens - eine optimale Betreuung Läufer ist nur auf einer solchen Rundstrecke möglich – legte die Wiener Ultraläuferin 5649 Runden zurück und verschliss 7 Paar Laufschuhe. Eine Laufpause, bei dem vom Sri Chinmoy Marathon Team organisierten Ultrarennen, gab es zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens. Die Meilen nach Sonnenuntergang waren eine willkommene Erfrischung für die Teilnehmer, da die Temperaturen im Juli tagsüber meist über 30° Celsius kletterten.

Surasa Paula Mairer hält zudem die Ultralauf-Weltrekorde für 1000 km, 700 Meilen und 1300 Meilen und legte letztes Jahr bei ihrem 3100-Meilen-Lauf-Debut 2700 Meilen zurück. Sie ist auch die erste Frau, die einen Marathon rückwärts lief. Vor ihr gelang es nur einer Frau, der heute 55-jährigen Suprabha Beckjord aus Washington, den 3100-Meilen Lauf zu bewältigen. Der Amerikanerin gelang dies zwölf Mal in Folge und ihre Bestzeit liegt bei 49 Tagen 14 Stunden 30 Minuten und 54 Sekunden.

Der Ukrainer Sarvagata Ukrainskyi aus Berdansk lief die gesamten 3100 Meilen in 44 Tagen, 13 Stunden, 38 Minuten und 52 Sekunden, und gewann damit 2011 das wohl härteste Ultrarennen der Welt. Der 37-Jährige lief das Rennen zum ersten Mal und beendete es in Rekordzeit für jemanden, der erstmals an diesem Ultralauf teilnahm. Sein ebenso alter Landsmann Igor Mudryck aus Vinnitsa landete auf Platz 2 mit 45 Tagen, 2 Stunden, 30 Minuten und 37 Sekunden.

Der 3100-Meilen-Lauf ist der längste zertifizierte Lauf der Welt auf einem Rundkurs und wurde 1997 von dem Friedensvisionär, Philosophen und Sportler Sri Chinmoy ins Leben gerufen.

View full article »

Schnelle Wundheilung mit Lavendelöl

Von Smarana Puntigam
13. August 2011

Laborexplosion, Feuer und Verbrennungen führten zur einer eher zufälligen Entdeckung des Lavendelöls, als Mittel zu einer schnellen Geweberegeneration.

Der französische Wissenschaftler Rene Gattefosse erlitt durch eine Laborexplosion, starke Verbrennungen an der Hand. Er wollte die Verbrennung seiner Hand, in einem Behälter mit vermeintlichem Wasser, kühlen. Wie sich herausstellte, war es aber kein Wasser, sondern Lavendelöl. Dem Zufall sei Dank, heilte die  Verbrennung  durch die Behandlung mit Lavendel Öl, in einer sensationellen Zeit.
Heute ist das Lavendel Öl eines der wenigen essentilellen Öle, das in Großbritannien noch immer in Arzneibüchern erscheint.

Mein Schwager hat sich mit der Kreissäge in die Finger geschnitten und musste sofort in das Spittal eingeliefert werden. Er hatte Glück gehabt, da seine Finger nicht ganz durchtrennt waren und so konnten sie genäht werden. In den nächsten Tagen gab es allerdings  mit dem Heilungsprozess der Haut und des Gewebes Probleme und der Arzt war sehr besorgt.
Da ich mich mit essentiellen Ölen beschäftigte und über das Lavendelöl einiges gelesen hatte, habe ich meiner Schwester den Tipp gegeben, die Wunden mit Lavendelöl zu behandeln. Innerhalb der nächsten zwei Tage trat ein unglaublicher Heilungsprozess in Gang; die Wunden heilten, zum Erstaunen des Arztes, schnell und schön.

Beim Sport kann es leicht passieren, dass ich mir eine Schürfwunde hole, da ist dann das Lavendelöl immer Mittel der ersten Wahl für mich.


Laufen am Morgen ist die Schönheit der Reinheit.

Laufen am Abend ist das Licht der Einfachheit.
- Sri Chinmoy


Lavendelöl wirkt auch sehr beruhigend und hat einen sehr angenehmen Geruch. Sehr wichtig ist es, bei der Wahl des Lavendel Öls, auf die richtige Qualität zu achten. Billige  Lavendel Öle sind meist künstlich, oder mit Lavandin verschnitten, das eine reizende Wirkung auf die Haut hat.

Probieren sie es aus, ein herrlicher Duft und eine wohltuende Wirkung.

Smarana Puntigam

 

 

View full article »

Zermatt Marathon - unglaublich schön!

Von Smarana Puntigam
9. August 2011

9. Juli 2011: Unglaublich schön und unglaublich anstrengend, so könnte man in ein paar Schlagworten den Zermatt Marathon und Ultra Zermatt Marathon zusammenfassen.

Dieses Jahr fand der Zermatt Marathon zum 10. Mal statt und die Organisatoren haben sich etwas Spezielles für dieses Jubiläum einfallen lassen. Kurzum erweiterten sie den Marathon um einen Ultra Marathon. 

Der Marathon und der Ultra-Marathon starteten in St. Nikolas auf 1085 m und  führten durch Zermatt (1616 m). Der Marathon endete am Riffberg auf 2585 m über dem Meeresspiegel, inmitten von 29 Bergen über 4000 m.

Die Landschaft war einfach überwältigend und entschädigte für die Strapazen,  die der Aufstieg auf den Riffberg mit sich brachte. Im Ziel fühlte man sich frei, konnte die reine klare Bergluft, die Aussicht  und den Frieden in vollen Zügen genießen.
 

Es entspricht nicht der menschlichen Natur,
sich an jenem zu erfreuen,
was wir ohne Anstrengung erhalten.

- Sri Chinmoy
 

Mein Freund Pushkar Müllauer vom Sri Chinmoy Marathon Team, war einer der mutigen Helden, der diese Strapazen auf sich genommen hatte und ist als 57er ins Ziel gekommen.

Für die Ultraläufer war hier aber noch nicht die Endstation.  Auf dem Gornergrat 514 Höhenmeter oberhalb des Marathons und 3,4 km Laufdistanz später, durften auch die ULTRAS durchatmen und die Landschaft in Ruhe genießen.

Auf das Gornergrat und den Riffberg führt eine Zahnradbahn, die den Touristen erlaubt ohne große Anstrengung auch auf den Berg zu kommen. Für die Läufer des 10. Zermatt Marathons war das keine Option, aber sehr wohl für ihr Gepäck.

Ich habe im  World Harmony Run Team mitgeholfen, das Gepäck, das mit der Zahnradbahn gekommen war, von den Paletten abzuladen, nach Nummern zu sortieren und den Läufern im Ziel zu übergeben.

Einer hatte ein Fernrohr und gab die Startnummern der Läufers bekannt, der gerade ins Ziel gelaufen war und eine Menschenkette von 15 Helfern reichte die Säcke bis ins Ziel zu den Läufern durch; ein spezieller Service, der bei den Läufern mit einem verwunderten Lächeln und einem Dankeschön bedacht wurde.

Für das nächste Jahr habe ich mir schon vorgenommen, wenn ich wieder nach Zermatt fahre, dann als Läufer.

 

Ergebnisse:

      Marathon Overall Männer                                   686 Klassierte  
                             
1. Wieser Patrick, 1979, Aadorf                                 3:09.40,6 (1)    

2. Dupont Jean-Christophe, 1971, F-St Jean de Sixt  3:10.03,3 (3)    

3. Short Tim, 1981, Grossbritannien                         3:15.52,5 (5)    

 

      Marathon Overall Frauen                                   209 Klassierte

1. Gassmann Bahr Daniela, 1964, Galgenen             3:32.12,2 (74)   

2. Nunige Jasmin, 1973, Davos Platz                       3:36.24,7 (21)   

3. Hawker Lizzy, 1976, GB-Cambridge                    3:57.07,5 (23)   

 

      Marathon Overall Staffel                                   173 Klassierte

1. Rhonerunners, Glis                                            3:28.27,8 (2022) 

2. MOUNTAIN EXPRESS, Bonstetten                         3:34.51,2 (2106) 

3. Die Spilis, Spiez                                                 3:34.57,8 (2148) 

 

      Ultra Marathon Overall Männer                      498 Klassierte

1. Aas Harald, 1980, N-Oslo                               4:00.08,6 (5001) 

2. Bärtschi Ruedi, 1964, Adelboden                     4:19.53,7 (5032) 

3. Salamun Julien, 1981, Vessy                           4:23.38,1 (5500) 

 

      Ultra Marathon Overall Frauen                       109 Klassierte

1. Reiber Carolina, 1973, Ilanz                           4:50.37,4 (5464) 

2. Dalcolmo Jeanette, 1967, Dürnten                  4:55.03,4 (5108) 

3. Bürger Alexandra, 1975, Spiegel b. Bern         4:56.20,1 (5084)  

View full article »

Sommernachtslauf Wildon (6 h) am 30. 7. 2011

Von Antaranga Gressenich
26. Juli 2011

Am Samstag, 30. Juli 2011 veranstaltet das Sri Chinmoy Marathon Österreich einen 6 Stunden langen Sommernachts-Lauf um den idyllischen Wildoner See bei Graz. Ein idealer Lauf für jene, die einmal entspannt in wunderschöner Landschaft über die Marathondistanz hinauswachsen wollen. Sozusagen ein Schnupperlauf in Richtung Ultradistanzen. Einzelläufer, 4er-Staffeln und Mega-Staffeln sind zugelassen. Der Ultralauf startet um 17 Uhr und endet in der Nacht um 23 Uhr. Anmeldeschluss ist der 24. Juli. Bei Nachmeldung kostet es 5 Euro mehr pro Person. Mehr Infos hier.

View full article »

Men's relay team completes Channel Swim

Von Harkara Urmoneit
17. September 2010

An international team from the Sri Chinmoy Marathon swam the English Channel from Dover to Calias in 13 hours and 41 minutes at the 21st of September 2010.

Members of the team are (from left to right):

Viharin (Czech Repulic, Prague)
Harkara (Germany, Augsburg)
Angikar (Serbia, Nis)
Jatansheel (Germany, Heidelberg)
Mahakulina (Slowenia, Ljubljana)
and our selfless helper Vlado (Czech Republic, Prague)

teamhelper.jpg

When you click on the pictures, you can see them in a higher resolution.

11.September

Today Jatnasheel and me (Harkara) arrived in Dover. Viharin, Mahakulina and Vlado arrived two days earlier and gave us a warm welcome. We had a great meal and a lot of joy together.

essen.jpg

12.September

Today we went the first time into the channel. The water is not so cold as expected, 17°C, but it takes some effort to go in. The water of my cold-water-training was much colder, 14°C, this feels like a burning on the skin. But from now on the words “cold” and “freezing” are not allowed anymore!!

The weather was great, blue sky and a middle-strong wind. In the morning I was swimming for 40 minutes and I had some difficulties to find my rhythm. In the afternoon I swam 45 minutes and everything went well.

The atmosphere is fantastic, there are about 15 channel-swimmers training at this spot.

team4.jpg

13.September

The great thing about channel-swimming or „open water swim“ in general is, that you can eat like a pig, because you want to gain fat to have an good isolation. Biopren instead of Neopren.
By the rules of the "Channel Swimming Association" it is only allowed to wear a bathing trouser, a bathing cap, goggles and earplugs, otherwise the crossing is not valid. That means either the isolation against the co.. (upps) not so warm water comes from the fat of your body or you are swimming so fast, that this keeps you warm.

Today Angikar our 5th team-member arrived. He swam the channel as a solo-swimmer on August 8. 2010. It took him 19 hours and 24 minutes. He said without Supreme’s Grace it would not have been possible. The longest time he swam before the crossing was 8 hours, unbelievable… or in good disciple-english: mind-blowing. He has a lot of Biopren, that’s for sure.

This afternoon the weather became bad, strong storm and a little rain. No problem, you get wet anyway. But the wind is adding a chill-factor, even with swimming, because your arms and shoulders are outside the water and get co.. (mmh, how do I express this) not warmed up. The waves are an additional challenge. But I had a lot of fun, you feel the dynamic of the ocean and can play with the waves or the waves are playing with you.

14.September

Imagine you are lying on the beach in Bali. It is unbearably hot and you go into the water for refreshing yourself, but the water has almost the same temperature as the air and is therefore not refreshing at all. This is how it is in Dover now, water- and air-temperature 17°C. But fortunately there is a strong brize, so it is not so humid as in Bali :) Because of the strong wind the swimming felt like in a washing machine.

The boys say I am looking like an alien.

alien.jpg

Today we met our boat-pilot. He was very nice, a true English gentleman. We are now at second position, before us a solo-swimmer swims. Maybe we will start at Saturday morning at 4:00 o’clock.

pilot.JPG

Our daily schedule is like this:
8:30 Channel-Swimming-Meditation on God’s grace and sing the channel-song
9:00 swimming 45 to 60 min, depending on the personal goal
from 10:30 warming up
cooking, eating, eating, eating
15:00 resting, sleeping
16:45 Channel-Swimming-Meditation
17:15 second swim sessions
cooking, eating, eating, eating
falling into bed

team.jpg

15.September

This time we had been at a sandy beach at Folkestone. Then sun was shining and the sky was blue. Sun, beach, wow... but swimming was tought today.

Then at 17:00 o’clock we drove to London for meditation. We where warmly welcomed and we had a huge Prasad. The swimmers where allowed to take first and it was quite clear who are the swimmers… everyone with a “little” overweight and strong shoulders. The extra huge Prasad seemed to be a coincidence exception specially arranged by the Supreme for us. The meditation was very nice and we had a lot of fun small-talking afterwards.

centre2.JPG

16.September

Today we went to the sandy beach again. It is simply more relaxing for the feet’s, instead of the stony beach in Dover harbor and also it gives us a kind of holiday feeling.

My first idea was to rest for today, because my muscles where quite tired yesterday, but the during meditation I stumbled over a poem about lethargy and was immediately "trapped". Mahakulina added: "This will be our last training-day. Tomorrow we have to rest before the swimming". Ok, ok let's go into the refreshing water.

I swam for one hour and everything went extremely good. I felt like a torpedo piercing though the water, I was swimming so fast.

All of the sudden Mahakulina is at my side. He is our fastest swimmer and can swim at least 4km/h. Wow, I can catch up with him, men I am so fast today! Oh no, he just wanted to know the time and then speeded up again. No chance to keep his speed even for a short time. I was happy anyway, because I transcended my own speed.

warmingup_0.jpg

17.September

In the morning our boat-pilot had some bad news, the wind is too strong and we cannot start Saturday morning, we have to wait longer. My mind was prepared for a break and had to digest this new situation.

This time we did a relaxed swimming with some fun-actions, synchronous swimming, plashing and so on. We all can stand the water temperature much better than in the beginning. The body is a genius instrument, he can adopted to many situations.

syncron.jpg

In the afternoon the british television BBC came for a interview. They talked to us and some other channel swimmers. This was an interesting experience.

18.September

"Same procedure as everyday" This time we went swimming in the harbor of Dover. There trainig is more serious than in Folkestone, you can feel the cannel-swimming-vibration.

BBC filmed us, how we startet swimming synchronous. Luckily we practiced the day before :)

At the evening we had a very, very delicious dessert. Mahakulina baked apples with rasins and creme and lots of icecream, really a lot of icecream, mhhh.

19.September

In the morning there was a big gathering at our caravan park, two Australian solo swimmers, a man and a woman, one Irish solo swimmer and a team had conquered the channel! The Australian girl was totally excited, it took her 11h and 3 minutes. Almost every swimmer knows the Sri Chinmoy Marathon Team and speaks highly about the Zürich-lake swim. The girl was wearing a Zürich-lake t-shirt when she was interviewed by the BBC and told us: "I love Sri Chinmoy". She had also been in many of our events in Australia. Because of all the congratulations and talking, we went late to the training, it was already 12:00.

In the harbour we met Kevin Murphy. He is the King of the Channel with 34 successful crossings. At 16:00 Evelyn and David invited us to their party to celebrate all the successful crossings. Kevin Murphy and his wife also came and told a lot of stories and gave us some tips and advice.

kevin.jpg

20.September

Hurrah the weather forecast speaks about optimal weather for tomorrow. The boat-pilot scheduled us for tomorrow Tuesday 6:00 o'clock (7:00 middle european time). We went for a relax swim. It was very stormy, a good practice how to swim and breathe in high, strong waves.

We tried to rent a satellite-tracker, where you can see our crossing in realtime. But Mike Oram was not sure, if the tracker will be avaiable tomorrow, so just check the tracker webpage:

http://www.ais-doverstraits.co.uk/

Click satellite-tracker 4 to see our crossing.

21. September

Hurray, we did it!

We had optimal conditions for our channel crossing. The sun was shining and the airtemperature was between 17°C and 20°C. The water was calm and 17°C "warm". There was almost no wind, we just had a strong current, because we started at the end of the neap tide.

You cannot get better conditions, so the crossing became a relaxed boat-journey with powerful swim-sessions. In a relay everyone swims for one hour and then has a 4 hour break. After the break you swim again for one hour. Therefore you could give really 100% in the swimming session.

b002.jpg

We started at 6:58 o'clock and the day greeted us with a wonderful sunrise. The order of our relay was from the fastest to the slowest swimmer: Mahakulina, Viharin, Jatnasheel, Harkara, Angikar.

b040.jpg

We felt great and no one got seasick, except our selfless helper Vlado. Even being a little seasick, he was still helping.

After 10 hours the boat-pilot said: if we do not speed up, then we will miss the goal Cap Gris-Nez and have to swim at least 5 hours more. It was Mahakulina's turn and everyone was pushing hard. We could see the french coast already, but the strong current takes you away, parallel to the coast.
For about 20 minutes three dolphins accompanied us. That was a nice experience!

b129.jpg

Jatnasheel swam already in the dawn and when my turn came, it was pitch dark. The swimmer gets a light attached to his swim cap and trunks, so that the boat-pilot can still see the swimmer. It was a great honor for me to be the final swimmer.

Close to the goal the boat stops, because it cannot drive to the shore. Angikar joined me and we swam together to the cliffs of Cap Gris-Nez. My muscles where burning and it was hard to catch up with the rested Angikar. Shortly before the cliffs you can already see the rocks underwater. Only a few more meters, my arms felt like heavy stones, because I was sprinting before. Then I felt the rocks underneath my feet and climbed up. The rocks where very sharp, because of all the shells attached to the rocks, but luckily I got only a few small scratches.
We did it!! Everyone is happy.

b215.jpg

b222.jpg

It took us 13 hours and 41 minutes to cross the English Channel. We are the first successful men team of the Sri Chinmoy Marathon Team since 25 years - and the second one who tried. The first team failed in 1985 due to seasickness, strong winds, 13°C water and night combined!

route.jpg

View full article »

Kanal Schwimmen internationales Team

Von Harkara Urmoneit
12. September 2010

Bericht von Harkara:

Als internationales Team sind wir am 21.9.2010 den Ärmelkanal von Dover nach Calais geschwommen. Wir benötigten 13 Stunden und 41 Minuten.

Mitglieder des Teams sind von links nach rechts:

Viharin (Tschechien, Prag)
Harkara (Deutschland, Augsburg)
Angikar (Serbien, Nis)
Jatansheel (Deutschland, Heidelberg)
Mahakulina (Slowenien, Ljubljana)
und unser selbstloser Helfer Vlado (Tschechien, Prag)

teamhelper.jpg

Ein klicken auf die Bilder vergrößert die Bilder.

11.September

Heute kamen Jatnasheel und ich (Harkara) Abends in Dover an. Viharin, Mahakulina und Vlado sind bereits 2 Tage früher angereist und haben und einen freundlichen Empfang bereitet. Es gab ein leckers Essen und wir hatten schon viel Spass zusammen.

essen.jpg

12.September

Heute sind wir das erste Mal im Kanal trainieren gewesen. Das Wasser ist mit 17°C nicht so kalt wie erwartet, aber es kostet schon erst Überwindung, wenn man rein geht. Bei meinem Kaltwassertraining war es mit 14°C viel kälter, das fühlt sich wie ein sticheln auf der Haut an und alles wird rot. Aber ab jetzt ist das Wort "kalt" und "frieren" verboten!!

Das Wetter war super, blauer Himmel mit einem mittelstarken Wind. Am Vormittag bin ich 40 Minuten geschwommen und hatte etwas Schwierigkeiten meinen Rythmus zu finden. Am Abend waren es dann 45 Minuten und es lief super gut.

Die Atmosphäre ist genial, es trainieren ca. 15 Kanalschwimmer an dieser Stelle.

team4.jpg

13.September

Das geniale am Kanalschwimmen oder "open water swim" generell ist, dass man essen kann wie ein Scheunendrescher und man Fett aufbauen möchte um eine gute Isolierung zu haben, sozusagen Biopren anstatt Neopren. Nach den Reglen der "Channel Swimming Association" sind nur eine Badehose, eine Bademütze, Schwimmbrille und Ohrstöpsel erlaubt, sonst kommt die Überquerung nicht in die Wertung. D.h. die Isolierung gegen das k.., (upps) nicht so warme Wasser geht nur mit dem körpereigenen Fett oder man schwimmt so schnell, das man warm bleibt.

Heute kam Angikar unser 5. Teammitglied an. Er ist am 8. August 2010 den Kanal schon erfolgreich als Soloschwimmer geschwommen. Er brauchte 19 Stunden und 24 Minuten und sagte ohne Supreme-Grace wäre es nicht möglich gewesen. Die längste Strecke, die er vorher geschwommen ist, war 8 Stunden... unglaublich - oder auf gut Disciple-deutsch: mind-blowing. Er hat auf jeden Fall ordentlich Biopren.

Heute Nachmittag hat sich das Wetter verschlechtert und es stürmt ziemlich und regnet ein wenig. Kein Problem, beim Schwimmen wird man eh nass. Aber der Wind führt selbst beim Schwimmen zu einem Chill-factor, d.h. die Arme und Schultern ragen ja aus dem Wasser und werden abgek.. (mhh wie sage ich das jetzt) nicht aufgewärmt, sondern das Gegenteil. Die Wellen sind eine zusätzliche Herausforderung. Mir hat es irre Spass gemacht, man spürt die Dynamik des Ozeans und spielt mit den Wellen, bzw. die Wellen spielen mit einem.

14.September

Stellt euch vor ihr seid in Bali am Strand. Es ist knalle heiß und ihr geht ins Wasser zur Abkühlung, aber das Wasser ist fast so warm wie die Luft und deswegen nicht erfrischend. So ist es gerade in Dover, Wasser- und Lufttemperatur 17°C. Zum Glück weht aber eine starke Briese, so dass es nicht so schwül wie in Bali ist :) Durch den starken Wind war das Schwimmen heute wie in einer Waschmaschine im Schleudergang.

Die Boys meinen, ich sehe aus wie ein Außerirdischer (Alien):

alien.jpg

Heute haben wir unseren Boots-Kapitän getroffen. Er ist sehr nett, ein echter englischer Gentleman. Wir sind jetzt in zweiter Position, d.h. vor uns kommt ein Einzelschwimmer dran. Voraussichtlich werden wir Samstag um 4:00 Uhr morgens starten.

pilot.JPG

Unser Tagesablauf sieht folgendermaßen aus:
8:30 Kanalschwimmen-Meditation auf Gottes Gnade und Channel-Song singen
9:00 Schwimmen 45 bis 60 min, je nach persönliches Ziel
ab 10:30 Aufwärmen
kochen, essen, essen, essen
15:00 ausruhen, schlafen
16:45 Kanalschwimmen-Meditation
17:15 zweite Schwimm-Session
kochen, essen, essen, essen
auschillen und ins Bett fallen
team.jpg

15.September

Heute waren wir an einem Sandstrand bei Folkestone. Die Sonne schien und der Himmel war blitzeblau. Sonne und Sandstrand, wow... aber heute viel mir das Schwimmen schwer.

Um 17:00 sind wir dann nach London zur Meditation gefahren. Wir wurden herzlich empfangen und es gab ein riesen Prasad. Die Schwimmer durften zuerst nehmen und es war ziemlich klar, wer hier die Schwimmer sind... alle mit "etwas" Übergewicht und breiten Schultern. Das üppige Prasad war wohl eine zufällige Ausnahme, vom Supreme speziell für uns arangiert. Die Meditation war sehr schön und wir hatten viel Spass danach beim "small talken".

centre2.JPG

16.September

Jetzt sind wir wieder zum Sandstrand gefahren. Ist einfach angenehmer für die Füsse über den Sand zu laufen, anstatt dicke Kieselsteine wie in Dover und gibt einem so ein Urlaub-Feeling.

Eigentlich wollte ich heute pausieren, da sich gestern meine Muskeln sehr müde anfühlten, habe dann aber beim Meditieren direkt ein Gedicht über Lethargy (Faulheit) aufgeschlagen und dies als einen "Wink mit dem Zahlpfahl" interpretiert. Mahakulina meinte dann auch noch: "letzter Tag zum Trainieren, morgen ist Pause". Ok, ok rein ins erfrischende Nass.
Ich bin eine Stunde geschwommen und es lief suuuuuper gut. Ich fühlte mich wie ein Torpedo, so schnell bin ich durch das Wasser geflitzt.

Auf einmal ist Mahakulina neben mir. Er ist unser schnellster Schwimmer und kann mindestens 4km/h schwimmen. Wow, ich kann mit ihm mithalten, man bin ich heute schnell. Ohh nein, er wollte nur wissen wie spät es ist und ist dann abgeflitzt, keine Chance sein Tempo auch nur annähernd mitzuhalten. Ich war trotzdem glücklich, da ich meine eigene Geschwindigkeit tranzendiert habe.
warmingup_0.jpg

17.September

Heute früh hatte unser Bootskapitän leider eine schlechte Nachricht für uns, der Wind ist zu stark und wir können nicht am Samstag früh starten, d.h. weiter warten. Mein Verstand war auf eine Pause vorbereitet und musste das erst einmal verarbeiten.

Diesmal haben wir ein paar lustige Aktionen im Wasser gemacht, Synchron-schwimmen, Rumplanschen, usw. Wir vertragen alle die Wassertemperatur immer besser. Der Körper ist schon eine geniales Instrument, er kann sich auf alle Gegebenheiten einstellen.

syncron.jpg

Am Nachmittag kam BBC um uns und andere Kanalschwimmer zu interviewen. Sie wollen eine Dokumentation über die "Kanalschimmen-Industrie" machen. Das war eine interessante Erfahrung.

18.September

Man kann sagen: "same procedure as everyday", der gleiche Ablauf wie jeden Tag. Diesmal waren wir jedoch wieder in Dover Schwimmen. Dort ist das Trainieren viel ernster als in Folkestone und es liegt eine Kanalschwimmenspannung in der Luft.

BBC hat uns gefilmt, wie wir synchron losschwimmen, gut das wir einen Tag vorher geübt haben :)

Am Abend hat Mahakulina einen super leckeren Nachtisch gezaubert, gebratene Äpfelscheiben mit Rosinen, Sahne und viiieeel Eiscreme, mhhh.

19.September

Heute morgen war ein großes "Hallo" auf unserem Caravanplatz, ein australischer Soloschwimmer, eine australische Soloschwimmerin, ein irischer Soloschwimmer und ein Team haben den Kanal besiegt! Die Australierin war total aufgedreht, sie hat 11h und 3 Minuten gebraucht. So ziemlich jeder Schwimmer kennt das Sri Chinmoy Marathon Team und ist begeistert vom Zürichsee-Schwimmen. Die Austalierin trug ein T-Shirt vom Zürichsee-Schwimmen beim Interview mit der BBC und sagte zu uns: "I love Sri Chinmoy". Sie war auch schon auf Veranstaltungen in Australien. Wegen all dem Gratulieren und Reden waren wir erst um 12:00 Uhr am Hafen zum Trainieren.

Dort trafen wir Kevin Murphy. Er ist mit 34 erfolgreichen Überquerungen der König des englischen Kanals. Um 16:00 Uhr haben Evelyn und David, die Vermieter unserer Unterkunft, eine Party organisiert, um die Erfolge zu feiern. Kevin Murphy und seine Frau waren auch eingeladen und haben uns viele Geschichten erzählt und Tipps gegeben.

kevin.jpg

20.September

Hurra für morgen sind ieale Wetter-Bedinngungen vorausgesagt. Der Bootskapitän gab sein ok, wir starten morgen Dienstag um 6:00 Uhr lokale Zeit (7:00 Mitteleuropäische Zeit). Wir sind noch einmal entspannd schwimmen gegangen. Es war sehr stürmisch und eine gute Übung wie man bei hohen Wellen schwimmt und atmet.

Wir wollten eine Satellit-Tracker mieten, wo ihr in Echtzeit unsere Überquerung sehen könnt. Mike Oram war nicht sicher, ob der Tracker rechtzeitig zu Verfügung steht. Den Tracker kann man unter folgender Adresse beobachten:

http://www.ais-doverstraits.co.uk/

Dort Satellite-Tracker Nummer 4 anklicken.

21. September

Hurra, wir haben es geschafft!

Wir hatten optimale Bedingungen für unser Kanal-Schwimmen. Die Sonne schien und die Lufttemperatur war zwischen 17°C und 20°C. Das Wasser war ruhig und 17°C "warm". Es hatte fast kein Wind, nur die Gezeitenströmung war schon ein wenig stärker, da wir am Ende der Niedrig-Tide schwammen.

Bessere Bedingungen kann man fast nicht haben, so wurde die Überquerung zu einer entspannten Bootsfahrt mit kraftvollen Schwimmeinlagen. In der Staffel schwimmt jeder eine Stunde und hat dann 4 Stunden Pause um wieder eine Stunde zu schwimmen. Deshalb konnte man in der Stunde Schwimmen wirklich 100% geben.

b002.jpg

Unser Start war um 6:58 Uhr und der Tag begrüßte uns mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Die Schwimmer-Reihenfolge war vom schnellsten Schwimmer zum langsamsten Schwimmer: Mahakulina, Viharin, Jatnasheel, Harkara, Angikar.

b040.jpg

Allen ging es gut, niemand wurde seekrank, außer unser selbstloser Helfer Vlado. Obwohl er leicht seekrank war, half er uns trotzdem.

Nach 10 Stunden meinte der Kapitän, wenn wir uns jetzt nicht ranhalten, dann trägt uns die Strömung am Ziel Cap Gris Nez vorbei und wir müssen mindestens 5 Stunden mehr schwimmen. Mahakulina war als nächstes an der Reihe und so legte jeder noch ein Brikett drauf und gab alles. Man konnte Frankreich schon deutlich sehen, aber man wird durch die Strömung parallel zur Küste abgetrieben. Für ca. 20 Minuten begleiteten uns drei Delfine. Das war ein tolles Erlebnis!

b129.jpg

Jatnasheel schwam schon in der Dämmerung und bei mir war es dann total dunkel. Ich hatte die große Ehre der Finale Schwimmer zu sein. Damit die Bootsbesatzung den Schwimmer noch sehen kann, trägt man eine Lampe an der Badekappe und an der Hose.

Kurz vor dem Ziel bleibt das Boot stehen, da es nicht bis an das Ufer fahren kann. Angikar kam mit ins Wasser und wir schwammen gemeinsam bis zu den Klippen von Cap Gris Nez. Meine Muskeln brannten und ich konnte gerade so mit dem ausgeruhten Angikar mithalten. Kurz vor den Klippen sieht man schon die Felsen Unterwasser. Nur noch ein paar Meter, meine Arme waren schwer wie Blei, da ich vorher die ganze Zeit schnell gesprintet bin. Dann spürte ich die Felsen unter meinen Füssen und bin vorsichtig heraus geklettert. Die Felsen sind messerscharf, da sie voller Muscheln sind, ich habe zum Glück nur ein paar leichte Kratzer abbekommen. Geschafft!! Alle sind glücklich.

b215.jpg

b222.jpg

Wir benötigten 13 Stunden und 41 Minuten und sind das erste Männer Team vom Sri Chinmoy Marathon Team seit 25 Jahren die ihren Versuch erfolgreich beendeten - und das zweite das die Herausforderung annahm. Das erste Team scheiterte 1985 wegen der Kombination aus Seekrankheit, starken Wind, 13°C kaltem Wasser und Dunkelheit.

route.jpg

View full article »

In vier Monaten zum Ärmelkanal

Von Harkara Urmoneit
19. Mai 2008

Am 9. September 1985 schwamm die Heidelbergerin Vasanti Niemz als zweite deutsche Frau und erstes Mitglied des Sri Chinmoy Marathon Teams nach den Regeln der Channel Swimming Association durch den Ärmelkanal von England nach Frankreich. Die 28-jährige Übersetzerin benötigte für die 33 km von Dover nach Calais, die durch Gezeitenströmungen auf über 50 km anwachsen können, offiziell 17 Stunden 01 Minuten.

Sri Chinmoy Marathon TeamDer Ärmelkanal hat schon viele Schwimmer herausgefordert. Seit 1875, als Captain Mathew Webb die erste Überquerung gelang, haben ihn ca. 250 Personen durchschwommen (Stand 1985), viele sogar mehrmals, manche mehrfach. 1926 schaffte es im zweiten Anlauf die erste Frau, Gertrude Ederle, eine deutschstämmige USA-Einwanderin mit amerikanischem Pass. Die Erfolgsquote jedoch ist sehr niedrig: von 100 Versuchen waren 1985 25-30 erfolgreich.

Der Kanal, der als Mount Everest des Schwimmens gilt, ist berüchtigt wegen seiner Kälte, der Quallen, der starken Gezeitenströmungen und des oft unvorhersehbaren Wetters, das den Schwimmer mitten bei der Überquerung zum Aufgeben zwingen kann. Dazu kommt der rege Schiffsverkehr mit Fähren, Tankern und Containerschiffen in einer der befahrendsten Schifffahrtsstraßen der Welt. Viele jedoch scheitern an der Wassertemperatur, die im Sommer 1985 bei 13.5 Grad Celsius lag und in der Regel nicht über 16°C ansteigt (inzwischen dank Klimawandel bis ca. 18 Grad), und müssen nach einigen Stunden wegen Unterkühlungsgefahr aus dem Wasser geholt werden. Dazu kommt der psychische oder geistige Faktor: nicht allein die körperliche Fitness und eine gewisse Isolationsschicht sind ausschlaggebend, sondern Ausdauer, Mut, Durchhaltewille und eine positive innere Haltung sind nötig, um die Strecke und das lange Alleinsein im Wasser durchzustehen. Die Faszination des Kanals ist sicher auch die, dass keine Überquerung der anderen gleicht, und dass es den meisten nicht um die Zeit, sondern allein um das Durchhalten geht – um die Herausforderung gegenüber sich selbst. Der Rekord lag 1985 bei 7 Std 40 Min., aufgestellt von der Amerikanerin Penny Lee Dean im Jahre 1978 – überhaupt sind Frauen am Kanal überproportional erfolgreich!

(Aktuelle Rekorde siehe: www.doverlife.co.uk)

Nach den Regeln der Channel Swimming Association (oder heute auch der Channel Swimming & Piloting Federation) ist der Schwimmer bzw. die Schwimmerin nur mit einem Badeanzug und einer Badekappe bekleidet und darf keine fremden Hilfsmittel wie Flossen etc. verwenden. Schwimmbrille und eine spezielle Fettmischung, als Kälteschutz direkt auf die Haut aufgetragen, sind jedoch erlaubt. Man darf während der Überquerung keinen körperlichen Kontakt zu Helfern haben und sich nicht am Begleitboot festhalten, von dem aus man verpflegt wird und das einen zwischen den unzähligen Schiffen hindurchlotst und die Richtung vorgibt. Ein offizieller Beobachter auf dem Boot nimmt die Zeit und notiert alle Vorkommnisse während der Überquerung: Jede „Fütterung“ wird festgehalten, stündlich wird die Zahl der Armbewegungen pro Minute notiert, die Wassertemperatur gemessen und die Windstärke sowie die Position des Schwimmers aufgeschrieben. Nur dann wird die Überquerung auch offiziell anerkannt, denn es gibt immer wieder Fälle sportlicher Unfairness, wo jemand behauptet, den Kanal durchschwommen zu haben, und sich später zeigt, dass er Hilfsmittel benutzte, sich ziehen ließ oder gar nur ein kurzes Stück geschwommen war.

Vasanti hatte für ihre Überquerung lange warten müssen. Zwischen dem 25. und 29. Juli, in der zweiten Schwimmperiode des Monats, hatte sie den Termin für das Begleitboot gehabt. Am 15. Juli war sie nach Dover gereist, um sich dort im Hafen an das kalte Wasser zu gewöhnen und einen 7-stündigen Testschwimm bei stürmischsten Bedingungen zu absolvieren. Aber das Wetter machte ihr einen Strich durch die Rechnung: der schlechteste Sommer seit Jahrzehnten erlaubte nur schnellen Schwimmern einen Versuch, wenn der Wind kurzfristig einmal nachließ. Die wenigsten wagten es. Einer - Eric Johnson - jedoch brach gleich den Rekord von Frankreich nach England: 8 Std. 20 Min. Interessanterweise schaffte es in diesem Jahr auch der Abenteurer-Millionär Stephen Fossett, in 22 h 15 Min., ebenfalls von Frankreich nach England.

Am 15. August mußte Vasanti Dover erstmal wieder verlassen, flog nach New York und konnte sich dort in Long Island noch besser an Wellen, Seetang und Quallen gewöhnen, wenn auch das Wasser viel zu warm war. Am 31. August flog sie zurück nach Dover, und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit war am 9. September endlich der ersehnte Tag da: Um 7.00 Uhr morgens begann die Überquerung. Um 6.00 Uhr war man aufs Boot gegangen, wo die Schwimmerin mit dem erlaubten Fett, einer weißen Mischung aus Lanolin und Vaseline (“Channel grease”) dick eingeschmiert wurde wie eine Torte. Dieses Fett löst sich zwar nach ein paar Stunden weitgehend ab, schließt aber die Poren der Haut und verhindert so zu großen Wärmeverlust des Körpers. Vom Hafen fährt das Boot zum Shakespeare Beach unterhalb der weißen Klippen, an dem normalerweise die Versuche von englischer Seite starten, und dort begann das Unternehmen.

Vasanti über ihre Überquerung:

“Am schwierigsten waren eigentlich die ersten beiden Stunden. Man muss erst seinen Rhythmus finden, und man hat alles noch vor sich. Nach vier Stunden sagte der Bootsführer, Dave Whyte, das Tempo sei schneller als erwartet und statt der geschätzten 16 Stunden werde ich vielleicht nur 12 Stunden brauchen. Das gab mir großen Auftrieb. Die Zahl der Kraulbewegungen hatte sich nach 2 Stunden auf 70 pro Minute eingependelt und sollte auch bis zum Schluss konstant bleiben. Nach 6 Stunden konnte ich vom Wasser aus schon die französische Küste sehen, die Hälfte des Kanals war zurückgelegt – rein geographisch betrachtet. In diesem Augenblick wusste ich, dass ich es schaffen würde. Nach weiteren vier Stunden heißt es: noch 2-3 Stunden. Ich konnte es gar nicht glauben, da ich wusste, dass eigentlich bald die Gegenströmung einsetzen musste, aber jetzt genoss ich das Schwimmen in der leichten Dünung um so mehr. Das Wasser war relativ klar, Sonnenstrahlen tanzten im Wasser, hie und da kleine Fische, ein paar Schiffe und Fähren in sicherer Distanz, nichts Dramatisches.

Gegen 19 Uhr englischer Zeit setzt die Dämmerung ein, die Stimmung wird unendlich friedlich. Bei der nächsten Fütterung jedoch heißt es: Die Gezeitenströmung, die nun aufkommt, ist stärker als erwartet und treibt uns etwas ab. Wir werden in einer Bucht landen müssen und es wird etwas länger dauern. Das Boot macht seine Lichter an und ich bekomme eine Glimmröhre auf dem Rücken befestigt, damit ich in der Dunkelheit nicht verloren gehe. Dennoch haben Uli und Tina, meine beiden Helfer, oft keine Ahnung, wo ich mich befinde, da das Boot immer ein wenig vorausfährt und dann wieder auf mich wartet. Ich habe Vertrauen und schwimme brav dem erleuchteten Boot hinterher – etwas anderes bleibt mir ja auch nicht übrig. Zum Glück macht mir die Dunkelheit nichts aus – anders als erwartet. Ich kann sogar den Sternenhimmel über mir bei jedem Atemzug bewundern. Auch die Kälte stört mich nicht. Ich fühle mich ganz wohl, freue mich, dass ich nach so vielen Stunden noch so viel Energie zu haben scheine, und mache mich in Gedanken schon mit der Möglichkeit vertraut, noch weitere 3-4 Stunden schwimmen zu müssen. 12 Stunden war ich ja im Training schon geschwommen, die Herausforderung geht ja erst richtig los. Die Zeit zwischen den einzelnen Fütterungen vergeht erstaunlich schnell. Manchmal frage ich nach, ob wirklich schon 45 Minuten vergangen sind – es fühlt sich oft an wie 20, maximal. Während ich schwimme versuche ich sehr konzentriert zu sein und keine negativen Gedanken oder Gefühle aufkommen zu lassen. Einmal, als ich gerade dachte, wie warm mir das Wasser vorkommt, rief mir Uli “aufmunternd” zu: “Das Wasser ist noch genauso kalt wie am Anfang” - und wollte damit wohl ausdrücken, dass es auch jetzt in der Nacht nicht kälter geworden war. Als ich das Wort “kalt” hörte, fing mein Körper sofort zu frösteln an! Oft sang ich innerlich still vor mich hin. Mein Meditationslehrer Sri Chinmoy, der von New York aus den Schwimm über Telefonverbindung genau mitverfolgte und wie viele meiner Freunde und Team-Mitglieder kraftvolle innere Unterstützung gab, hatte eigens ein Lied für den Kanal geschrieben, und die Zeile “in meinem Herzen und vor meinen Augen fliegt der Vogel der Ekstase” gefielt mir besonders. Zwar brachte ich Worte und Melodie immer wieder durcheinander, aber die Inspiration kam durch. Jemand fragte mich später, ob ich ein Mantra hatte. Dieses Lied war mein Mantra, und das Schwimmen selbst (“my stroke is my mantra”, sagte eine andere Schwimmerin).

Nachdem meine Helfer mir noch ein paarmal gesagt hatten “Nur noch 1-2 Stunden” und der Beobachter notierte “still smiling, still going strong”, stoppte das Boot auf einmal – endlich – und das Schlauchboot wurde heruntergelassen, mit dem mich der Beobachter bis zum Strand begleiten musste. Jetzte streifte ich auf einmal mit meinen Händen etwas unter der Wasseroberfläche. Erst dachte ich, vielleicht überwachsene Felsen (so dicht unter der Oberfläche??), dann merkte ich, dass es lebendig war – Fische? Vom Boot rief Uli auf meine Frage nur “schwimm weiter!”, und gehorsam steuerte ich auf die Lichter am Ufer zu. Noch 10 Minuten, schätzte ich. Auf einmal schlugen mir Wellen über den Kopf und ich wunderte mich, wo die herkamen. Da schoss es mir durch den Kopf: flacher Sandstrand! Vorsichtig streckte ich die Füße nach unten – und stand bis zur Hüfte im Wasser! Die Wellen spülten mich vollends an den Strand, und um 23.55 Uhr hatte ich trockenen Boden unter den Füßen (offizielle Zeit allerdings 17 Std. 01). Die Lichter von Wissant waren weit im Landesinnern gewesen. Ich ließ mich im Schneidersitz nieder, um den Augenblick zu genießen, aber sofort wurde es kalt und ich ging ins Wasser zurück. Ich war glücklich, es geschafft zu haben, fühlte aber keine Ekstase oder dergleichen, einfach nur tiefe innere Ruhe und Dankbarkeit. Das war also der Ärmelkanal! Eigentlich gar nicht so schwer, dachte ich bei mir, man muss nur durchhalten. (Ich hatte aber auch extremes Glück gehabt mit den äußeren Bedingungen.)

Im Schlauchboot wurde ich aufs Boot gebracht und dort freudestrahlend von allen empfangen. In Decken gewickelt, immer noch das klebrige Fett am Körper, konnte ich mich endlich unter Deck legen und erzählen. Ich war viel zu aufgedreht um zu schlafen und hatte ein riesiges Mitteilungsbedürfnis, während meine treuen Helfer müde und geschafft waren. Innerlich hatte ich ein großes Gefühl von Frieden und Heiterkeit. Von den drei Stunden der Rückfahrt schlief ich vielleicht eine Stunde. Zuhause, d.h. in unserer Pension, wusch ich mir in der engen Dusche erst mal das Fett vom Körper. Nach zwei weiteren Stunden Schlaf begleiteten wir dann einen Freund, Adhirata Keefe aus New York, mit seiner Crew zum Strand, der an diesem Tag seinen Überquerungsversuch startete. Weitere Freunde, alles Mitglieder unseres Sri Chinmoy Marathon Teams, trafen am Strand mit uns zusammen. Sie hatten einige Tage vorher eine Staffel versucht, waren aber wegen Seekrankheit einiger Schwimmer zum Aufgeben gezwungen. Die Staffel war von Frankreich aus in der Nacht bei hohem Wellengang gestartet, und einige waren schon auf der Überfahrt dorthin seekrank geworden und konnten keine Nahrung mehr bei sich behalten. Adhiratha, der noch ruhigeres Wasser hatte als wir am Vortag, schaffte es ebenfalls, in nur 14 Stunden 51 Minuten.

Sofort nach meiner Überquerung rief mich Sri Chinmoy an und lud mich nach New York ein, dem Hauptsitz des Sri Chinmoy Marathons Teams, wo wir überschwenglich begrüßt und gefeiert wurden. Ich musste immer wieder betonen, wie erstaunlich leicht mir das Ganze gefallen war, dank all der inneren und äußeren Unterstützung, aber es war schön zu sehen, wie sich alle meine Freunde über diesen “Sieg” freuten und Inspiration daraus gewannen. Das Vertrauen meiner Freunde und das Gefühl, die Überquerung nicht nur für mich, sondern in gewissem Sinn auch für alle, die mitfieberten, zu machen, hat mir mit Sicherheit stark geholfen. Ich selbst hatte Mut und Vertrauen gewonnen z.B. durch Tarak Kauff, der durch alle 50 Staaten der UA gelaufen ist, Kanchan Stott, die als erste Frau Kanada von einer Küste zur anderen durchquert hat und viele andere, nicht zuletzt all die Kanalschwimmer vor mir. Und das ist auch eine der schönen Erfahrungen dabei: Dass man Dinge erreichen kann, die für viele unmöglich erscheinen, wenn man nur die Vision, den Mut, den Enthusiasmus, die Entschlossenheit und den Glauben daran hat, denn dann erhält man zusätzliche Kraft. Wobei mentaler Wille allein nicht reicht. Die Inspiration muss aus einer tieferen Quelle kommen.

Mein Teamkollege Adhiratha, der an der UNO arbeitet, hat seine Überquerung dem 40. Jubiläum der Vereinten Nationen gewidmet, da auch das Ziel einer Welt des Friedens und der Harmonie, ohne Krieg und ohne Armut, das von vielen als unrealistisch betrachtet wird, nur duch Geduld, Entschlossenheit, starken Willen und eine Vision des Ziels Schritt um Schritt verwirklicht werden kann. Aber das bedeutet nicht, dass es unmöglich ist.

Was war für mich die Motivation zu einem solchen Unternehmen?

Ich habe mit dem Sport erst wieder richtig begonnen, seit ich meditiere. Früher liebte ich Schwimmen in Seen und im Meer – die Unendlichkeit des Wassers -, Skifahren und Turnen, aber nicht den Wettkampf, weil ich nur im Schlagballwerfen oder beim Völkerball Siegeschancen hatte. Dann kam eine recht ungesunde Studentenzeit, und gleichzeitig mit der Meditation und dem Aufgeben des Rauchens begann ich 1981 mit dem Laufen. Ich lernte längere Strecken lieben, weil man dabei sehr schöne Erfahrungen mit sich selbst machen kann und kein Spitzensportler zu sein braucht. Einen Marathon und mehrere 12-Stunden-Gehen hatte ich bald hinter mir. Wegen einer Schienbeinentzündung bei der Vorbereitung auf den New York Marathon 1984 verlegte ich mich wieder etwas aufs Schwimmen, um nicht gar nichts zu tun. Aber erst im April 1985 begann ich mit dem Training für den Kanal.

Wie es dazu kam: Ein Teamkollege, ein sehr guter Schwimmer, hatte es im Jahr zuvor versucht und war gescheitert, vor allem an der Kälte. Bei einem Treffen in New York im April 1985 kam die Idee wieder auf, und einige Freunde beschlossen, ernsthaft zu trainieren. Sri Chinmoy empfahl zwei Testschwimmen zur Vorbereitung: 12 Meilen (ca. 20 km) Ende Mai und 18 Meilen (ca. 28 km, fast die Kanal-Distanz) für Ende Juni, im offenen Gewässer, für das Ziel, im Juli nach Dover zu gehen – eine verrückt kurze Vorbereitungszeit. Ich traute mich erst gar nicht zu sagen, dass ich schwimmen wollte, weil ich an meiner eigenen Disziplin zweifelte. Aber die Faszination war da, wie eine innere Stimme, die rief “ich will es versuchen”! Gute Fettpolster gegen die Kälte waren vorhanden, als Folge des Nichtrauchens, Ausdauer hatte ich schon immer, auch im Schwimmen, und vielleicht mit Hilfe der Meditation etwas mehr Optimismus und innere Willenskraft als jemand, der 1-2 Jahre trainieren muss. Letzten Endes war ich dann diejenige, die bei den Testschwimmen übrigblieb. (Die New Yorker hatten sehr schwierige Bedingungen bei ihren Testschwimmen im freien Gewässer, nur Adhiratha wiederholte dann den missglückten 18-Meilen-Schwimm und war der einzige New Yorker, der sich im September auch ein Solo zutraute.)

Für viele sind Langstreckenerfahrungen eine Art spirituelle Erfahrung, und das war sicherlich auch etwas, was ich suchte – und fand. An die (vermeintlichen) Grenzen seiner eigenen Leistungsfähigkeit zu gehen und zu sehen, dass es noch viel weiter geht, gegen innere Widerstände zu kämpfen und die tiefe Freude zu empfinden, wenn man sie überwindet, sind Erfahrungen, die man bei Ultra-Distanzen beim Laufen wie beim Schwimmen sucht und findet. Aus einem mehr oberflächlichen Tagesbewusstsein kann man zu einem tieferen, meditationsähnlichen Zustand gelangen und durchaus mystische Erfahrungen machen. Julie Ridge spricht vom “Einswerden mit dem Wasser und dem Himmel”, Tom Hetzel sogar – etwas zögernd – von Gott nahekommen.

Für mich war der Kanal – vor allem mit der kurzen Vorbereitungszeit – eine ganz große Herausforderung, die mir vielleicht das letzte abverlangen würde, der ich mich aber gewachsen fühlte. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass mich der Kanal und alles, was damit zusammenhängt: das Training, Erfahrungen mit Menschen etc., sehr verändert hat, und viele Freunde bestätigen das. Ich habe noch nie so intensiv und erfüllt gelebt wie während meiner Trainingszeit von Ende April bis September 1981. Ich bin ausgeglichener geworden, besitze eine tiefe innere Zufriedenheit und fühle mich stärker, freier und unabhängiger. Ich beginne Sport wirklich ernst zu nehmen und zu genießen und habe durch das intensive Training ein gutes Gefühl für gesunde Ernährung bekommen. Zwar lebe ich seit 1981 fleischlos, war bis zum Kanal aber ein typischer “Puddingvegetarier”. Auch jetzt nach dem Kanal möchte ich weitertrainieren.

Neue Ziele? Schaun wir mal... An einem Abend kurz nach unserer Ankunft in New York fragte Sri Chinmoy uns neugebackene Ärmelkanalschwimmer, indem er in die Luft schaute als würde er eine Vision vor Augen haben: “ What do you think – was haltet ihr davon: den Ärmelkanal durchschwimmen, 150 Meilen Radfahren, 50 Meilen laufen – do you find it frightening or challenging – empfindet ihr das furchteinflößend oder als eine Herausforderung?“ Ich antwortete: “Challenging!” Kurze Zeit später begann ich mit dem Radfahren.

P.S.: Per Zufall, weil ich bei einer Freundin wohnte, deren Vermieter die deutsch-amerikanische Gesellschaft kennt und von meiner Überquerung erzählte, wurde ich zur Steubenparade der deutsch-amerikanischen Gesellschaft eingeladen und durfte dort als Ehrengast mit Bürgermeister Ed Koch, dem Botschafter der EG und dem deutschen Konsul mitlaufen und auf die Ehrentribüne. Beim offiziellen Empfang am Tag zuvor vor dem Rathaus meinte der Vizebürgermeister, als er mir eine Nadel mit dem New Yorker “Apple” an die Jacke meines Trainingsanzuges heftete und das “Sri Chinmoy Marathon Team”-Emblem sah: “Ah, vom Sri Chinmoy Marathon Team. Diese Gruppe kenne ich gut. Das sind prima Leute.”

(Bericht von September 1985)

Link zu Vasantis Blog für ihr neues Projekt, einen Ärmalkanal-Triathlon: http://www.dover-heidelberg.blogspot.com

View full article »

Interview mit Achim Heukemes und Dagmar Großheim Nürnberg 2008

Von Harkara Urmoneit
15. März 2008

am 15.3.08 in Nürnberg anlässlich des 6-Stunden-Laufes


Sri Chinmoy Marathon Team Vasanti: Achim, sechs Stunden, das war doch jetzt sicher ein Spaziergang für Dich, oder?

Achim: Gut, sechs Stunden sind auch kein Spaziergang. Da geht es ja um die Schnelligkeit. Es wird da ja schneller gelaufen, als beim 24-Stunden- oder beim 48-Stunden-Lauf. Und für uns ist es halt gut, weil man da ein bisschen Tempohärte aufnimmt. Man versucht einfach die 50 km unter vier Stunden zu laufen, dann hat man eine gewisse Tempohärte, die man nachher bei den langen Läufen, z.B. dem 10-Tage-Lauf in New York braucht, um sich irgendwann auch mal abzusetzen. Es ist also ganz wichtig solche Läufe zu machen, damit man Tempohärte bekommt.

Vasanti: Wie fandest du den Lauf heute, wie war es für dich?

Achim: Ich war jetzt, glaube ich, zum achten Mal in Nürnberg. Das ist der einzige 6-Stunden-Lauf, den ich noch nicht gewinnen konnte. Ich war hier, glaube ich, viermal Zweiter, aber leider klappt es hier nie in Nürnberg (mit Gewinnen). Aber ich habe ja noch ein paar Anläufe. Ansonsten: Nürnberg gefällt mir immer gut und zählt mit Stein zu den schönsten 6-Stunden-Läufen.

Vasanti: Was gefällt dir speziell an dem Lauf?

Achim: Die Harmonie, die Verpflegung, das Zählen. Den Sinn des Sportes, den merkt man hier. Es wird nicht nur mit Chip gelaufen, was anonym ist. Hier hat man noch eine Ansprechperson, auch wenn es manchmal ein bisschen hakt mit den Runden, weil es einfach zuviele sind von den Teilnehmern her. Es ist schwer für die Leute geworden. Sie haben dann vier, fünf Mann, die sie aufschreiben müssen. Am Anfang ist das sehr schwer. Und trotzdem ist noch der persönliche Kontakt da. Das ist eben der Unterschied zu den anderen Läufen.

Vasanti: Was meinst du genau mit dem „Sinn des Sports“?

Achim: Ja, da ist noch ein bisschen Menschlichkeit drin und nicht nur Technik.

Dagmar: Ich finde das auch schön mit den Runden. Ich hatte einen tollen Rundenzähler und ich finde es einfach schön, wenn man jede Runde persönlich angesprochen und angefeuert wird, man lässt dann nicht so schnell nach, als wenn man nur so einfach gegen die Uhr läuft. Wenn immer wieder einer sagt „toll“ und „nächste Runde bekommst du die Fahne“. Man hat so das Gefühl, da freut sich einer mit. Ansonsten fand ich es brutal hart heute, weil ich eigentlich viel mehr laufen können müsste, aber wir sind beide schon in Stein [6 Stunden] gelaufen und dann haben wir uns direkt eine Erkältung eingefangen und damit haben wir jetzt 14 Tage zu tun gehabt. Heute geht es jetzt gerade, aber da kann man natürlich nicht die Leistung abrufen, die man normalerweise bringen könnte. Aber es ist schon ein bisschen frustrierend, wenn man seiner Leistung hinterher läuft. Trotzdem habe ich mich die 6 Stunden durchgequält, obwohl ich mich nach 3 Stunden schon mal gefragt habe, ob das hier Sinn macht.

Vasanti: Bist du ins Medical gegangen?

Dagmar: Nein, nein, bin ich nicht. Ich denke, dass muss dann auch so gehen. Ich war trotzdem froh, dass ich die 6 Stunden gemacht habe. Das waren wieder 6 Stunden Training, eine schöne lange Einheit und gute Vorbereitung für New York. Wir haben jetzt noch 5 Wochen, glaube ich. Ja, das ist das Highlight dieses Jahr. 10 Tage haben wir bisher noch nicht gemacht, nur 6 Tage.

Vasanti: Viele Leute sagen auch, das Rundenlaufen sei langweilig. Euch hat es jetzt aber gut gefallen. Was ich persönlich mag, ist, dass man sich auch bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten immer wieder trifft.

Dagmar: Es ist natürlich etwas ganz anderes, als wenn man von Punkt zu Punkt läuft, wie bei Bari-Nordkap nächstes Jahr, wo man alleine läuft – nein Achim kommt einmal vorbei, weil er eine Stunde später startet. Aber mir gefällt das Rundenlaufen gut. Ich kann nicht sagen, dass ich mich langweile. Das weiß ich ja vorher, dass ich nichts Tolles zu sehen bekomme dort im Corona-Park in New York. 10 Tage immer das gleiche Bild, ich finde es nicht schlimm.

Vasanti: Wir hatten vorher das Mentale und das Meditative kurz angesprochen. Was läuft da bei euch so ab. Da passiert ja innerlich sehr viel, wenn man 6 Tage und mehr läuft. Was ist eure Erfahrung.

Achim: Gut, bei 6 Stunden spielt sich nicht so viel ab, weil man da ziemlich Tempo machen muss. Da achtet man bei den Runden auf seine Gegner, wie geht es denen, und nach drei Stunden trennt sich ja immer die Spreu vom Weizen. Anderes spielt sich natürlich ab, wenn man jetzt 6 Tage, 10 Tage oder durch einen Kontinent läuft, tausende von Kilometern, da spielen sich natürlich ganz andere Sachen im Kopf ab, weil man da auch viel mehr Tiefs hat, und das ist eben der entscheidende Punkt, aus diesen Tiefs wieder raus zu kommen und wieder weiter zu machen. Also, das spielt sich jetzt schon ab bei den 10 Tagen in New York, wo man nur 2 Stunden schläft. Man wird geweckt, man muss aufstehen und man muss wieder 22 Stunden laufen. Das ist der Punkt wo sich nachher die Top-Elite von den anderen unterscheidet. Die einen machen es und die anderen bleiben eben noch zwei Stunden liegen. Man muss mental stark sein, aufstehen, Schuhe anziehen und rausgehen.. Das sind die Punkte, die bei so einem Mehrtageslauf natürlich unheimlich zählen. Nicht soviel Pausen machen, auch wenn es schwer fällt, nicht soviel sitzen und nicht soviel schlafen. Das sind die, die auch immer ganz vorne sind.

Vasanti: Geht es dir dabei nur um Leistung oder geht es dir auch darum, dass du schöne innere Erfahrungen hast?

Achim: Ja für mich ist es immer wichtig, dass ich mit mir zufrieden bin. Also ich will ein gewisses Niveau haben, und wenn ich das habe, bin ich zufrieden. Ich kann nicht immer gewinnen, das ist klar. New York wird schwer. Ich trete gegen Madhupran an, der im Moment – so kann man sagen – die Nummer 1 auf der Welt ist, der Wolfgang Schwerk. Aber wir haben schon manche Duelle gefochten, früher schon, und das war sehr interessant, das wird schon ein heißes Ding, auch vom Kopf her. Und das macht mir dann auch wieder Spaß. Dann gibt es natürlich die anderen Sachen, wenn man durch Kontinente alleine läuft. Da spielen sich ganz andere Sachen ab. So wie nächstes Jahr Bari-Nordkap. Da sieht man natürlich tolle Landschaften, man läuft über Berge und über Pässe. Das ist natürlich dann vom Auge her schöner. Aber wie gesagt, ich laufe unheimlich gerne gegen die Uhr und unheimlich gerne gegen Gegner. Das kann mich unheimlich motivieren. Ich kann mich auch in einem Tiefpunkt daran sehr gut aufbauen.

Vasanti: Bist du dann frustriert, wenn du nicht der erste bist, oder ist der Gegner mehr eine Herausforderung, um dein Bestes zu geben?

Achim: Ja, wie gesagt, wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, ist das o.k. Dann muss ich nicht immer gewinnen, dann kann ich auch Zweiter werden, das macht mir jetzt nichts aus. In New York sind wir zwei Deutsche und da möchte ich natürlich der beste Deutsche sein, wie Wolfgang (Madhupran) auch. Den sportlichen Kampf, der da auf der Strecke stattfindet, finde ich natürlich hochinteressant. Auch vom Kopf her. Da wird natürlich viel Taktik mitspielen, aber das ist gerade das, was so ein Rennen ausmacht, finde ich.

Vasanti: Worin besteht für dich die Faszination, so lange Läufe zu machen, wie die zehn Tage oder Bari-Nordkap, was absoluter Wahnsinn ist (ca. 4600 km).

Dagmar: Natürlich auch, dass das nicht jeder macht, dass wir uns ein bisschen hervorheben. Wie bei den Marathon-Läufen. Auch wenn die sechs Stunden direkt danach kommen, wird das Feld ja schon viel, viel kleiner, und die ganz langen Sachen machen dann nur noch ganz wenige. Zum einen finde ich das ganz toll, und dass man diese unvorstellbaren Sachen selbst schafft, wie die 10 Tage in New York Ende April oder Bari-Nordkap nächstes Jahr oder den zehnfachen Ironman, den ich gemacht habe.

Schaffen kann man das nur, wenn man sein Ziel immer vor Augen hat. Ich weiß vorher, dass ich mich da irre quälen muss, dass was zehn Tage weh tun wird und dass ich mich zehn Tage nicht ausschlafen kann, mich nicht gemütlich zum Essen hinsetzen und nochmal gemütlich für einen Kaffee und einen Nachtisch sitzen bleiben kann, das weiß ich alles und da muss ich mich immer wieder dran erinnern, dass ich das ja vorher wusste, und mich nicht selbst bedauern, das wäre ganz schlecht. Immer wieder an das Ziel denken, das ich mir selbst gesetzt habe. Beim Nordkap ist das einfacher. Da hat man diese Kugel vor Augen wo man hin will. Das ist bildlich etwas einfacher. Und dann darf man auch nicht die ganze Zeit an das große Ziel denken, sondern man muss sich das schön in kleine Häppchen einteilen. Bei 10 Tagen denke ich, kann man sich mal immer so von sechs Stunden zu sechs Stunden schleppen und dann mal wieder vom Mittagessen zum Abendessen. Das sind immer wieder gute Punkte, um sich das in kleine Etappen einzuteilen und so dem Ziel immer ein Stückchen näher zu kommen.

Vasanti: Auf deiner alten Homepage habe ich ein Gedicht entdeckt „Wenn man sich auf das Ziel konzentriert, dann braucht man sich um die Entfernung nicht zu kümmern“. Wo hast du das her?

Achim: Das habe ich mal irgendwoher. Aber es passt gut. Wenn man sich auf sein Ziel konzentriert, braucht man sich um den Weg dahin nicht zu kümmern. Das ist bei allem so, auch bei der Arbeit. Das muss man verinnerlichen und sagen, da will ich hin. Auch wenn dann jemand eher da ist, ist das egal. Wenn ich mein Ziel erreiche, dann bin ich zufrieden. Das ist die innere Zufriedenheit. Ihr kennt das selbst von Sri Chinmoy. Der hatte ja die gleichen Ideen. Wichtig ist, dass man mit sich und seinen Zielen zufrieden ist. Manchmal ist man Erster, manchmal ist man nur Zweiter oder Dritter. Das spielt keine Rolle. Beim zehnfachen Ironman war ich auch nur Fünfter. Aber trotzdem war ich zufrieden, weil ich unter zehn Tagen gefinished habe. Das ist so eine Schallmauer. Es ist wichtig, dass man alles durchlebt im Sport. Deshalb ist Sport auch die Schule des Lebens.

Vasanti: Wie wichtig ist Freundschaft oder freundschaftliche Beziehung für euch beim Sport?

Achim: Also ich laufe jetzt 15 Jahre in der Ultraszene und da kennt man natürlich so ziemlich alle. Es ist schön, wenn man sich wieder sieht und grüßt. Ansonsten sind wir natürlich auch viel unterwegs und haben jetzt nicht bei uns im Ort viele Freundschaften. Wir sind soviel unterwegs, da kann man solche Freundschaften nicht so pflegen. Beim Sport ist es so, wie jetzt in New York, da trifft man die wieder, die man vielleicht ein Jahr nicht gesehen hat. Das ist dann schön. Der Ultrasport oder der Extremsport ist doch eine kleine Familie, die reist durch die ganze Welt und immer trifft man sich mal wieder - das ist das Schöne, und dann tritt man gegeneinander an und das ist klasse.

Vasanti: Meine Erfahrung ist, dass man das Gefühl hat, dass man sich kennt, auch wenn man sich vorher noch kaum gesehen hat.

Dagmar: Was ich finde, ist, dass die Menschen im Ultrasport allgemein relativ freundschaftlich miteinander umgehen. Also, selbst meine größten Konkurrentinnen geben mir unterwegs immer noch irgendwelche Tipps oder ich denen, und ich finde, das ist etwas Schönes. Ich könnte ja auch mein Wissen für mich behalten und denken, „na ja, dann kommen die auf jeden Fall nach mir an“. Aber das mag ich nicht so. Man sieht ja immer, wenn es den anderen schlechter geht und gibt dann mal einen Tipp, und ich habe auch schon welche bekommen und das ist es, was ich total toll finde.

Achim: Die Extremsportgruppe ist ja klein. Da ist nicht jeder neidisch auf den anderen. Das ist beim Massensport ganz anders. Und vor allem dann, wenn es um viel Geld geht. Bei uns geht es ja nicht um Geld. Und deswegen ist auch da die Freundschaft und die Menschlichkeit viel größer, als wenn es jetzt hier 20.000 Euro gäbe, dann würde dir keiner mehr einen Tipp geben. Das ist eben der Unterschied. Wenn Geld eine Rolle spielt, ist das immer schlecht.

Vasanti: Wie geht es jetzt weiter?

Achim: Wir laufen jetzt in zwei Wochen noch mal einen Marathon. Heute hatte ich eine ganz gute Zwischenzeit mit 3:17. Da kann ich 3:05 bei einem normalen Marathon laufen. Damit habe ich noch mal eine gute Tempoeinheit und dann freue ich mich einfach auf den Zweikampf Madhupran gegen Heukemes.

Vasanti: Wie sieht es aus mit Verletzungen?

Achim: Verletzungen eigentlich nicht. Aber ich hatte dieses Jahr etwas die Seuche am Bein. Erst eine Gürtelrose. Da war das Immunsystem ganz kaputt. Dann waren wir im Trainingslager, da hatte ich eine Mittelohrentzündung und jetzt bin ich gerade auf dem Weg, wo ich mich wieder stabilisiere. Und trotzdem haben wir jetzt noch einmal eine Erkältung bekommen. Und jetzt will ich hoffen, dass ich in den nächsten fünf Wochen noch mal zwei Wochen schön trainieren kann. Dann müsste ich gut gerüstet sein. Wir haben gut Kilometer gemacht. Ich kenne ja den Wolfgang. Ich weiß, dass der gut vorbereitet ist. Jetzt müssen wir das Beste daraus machen.

Vasanti: Bist du auch mal „high“ bei den Läufen? Ich persönlich bin ja keine so schnelle Läuferin. Ich versuche es zu genießen und gehe immer bis an die Grenze, wo es mir noch Freude macht. Wenn es nicht anders geht, quäle ich mich natürlich auch ein Stück weit, aber irgendwie muss diese Freude da sein. Wie ist das bei euch?

Achim: Also heute habe ich mich kurz mit dem Harald unterhalten. Die ersten zwei Stunden sind wir so schön über den Asphalt geflogen, ganz locker. Das liebe ich. Die Geschwindigkeit liebe ich auch. Nur, ich bin jetzt 57 (Anm. der Red.: er schaut aus wie 40, maximal!), da lässt die Geschwindigkeit dann irgendwann nach. Das ist dann schade. Aber es ist schon schön, wenn man mal so zwei, drei Stunden schnell laufen kann. Wenn die Füße so über den Asphalt fliegen, das finde ich schon toll.

Dagmar: Zum Genießen muss natürlich Zeit sein. Die bleibt bei sechs Stunden nicht so. Obwohl, letztes Jahr haben wir das Badwater-Race gemacht und das war gigantisch, obwohl es da 52° sind, fand ich das so irre, diese Landschaft dort, die ja total karg ist, aber immer wieder anders und total reizvoll. Das habe ich dann schon genossen, obwohl es doch total anstrengend war. Wenn man mit solchen Bildern belohnt wir, kommt einem die Quälerei gar nicht so schlimm vor.

Vasanti: Wie sieht es mit der Ernährung aus?

Achim: Die findet nach einem Konzept statt. Das beginnt mit dem Frühstück, mit Müsli und und etwas für den Darm. Da verwende ich die FitLine-Produkte - da gibt es bestimmte Getränke für ganz bestimmte Zwecke, zum Regenerieren, zur Regulierung des Säurehaushalts, usw. Auch Biathleten verwenden das in letzter Zeit immer mehr.

Vasanti: Ich finde auch, dass gute Nahrungsergänzung wichtig ist, nicht nur im Ultrasport. Vielen Dank, dass ihr noch Zeit hattet und alles Gute!

Links von Achim Heukemes:
www.heukemes.net
www.fanconi.de/9_australien.htm"
www.runforlife05.com

und von Dagmar:
www.dagmar-grossheim.de

View full article »

Bericht 6h Lauf Nürnberg 15. März 2008

Von Harkara Urmoneit
15. März 2008

Ein echter Frühlingslauf – von der Sonne verwöhnt

 

Sri Chinmoy Marathon TeamDer 6 Stunden Selbst-Transzendenz-Lauf des Nürnberger Sri Chinmoy Marathon Teams steigt weiter in der Läufergunst. Die 160 Startplätze für die 12. Austragung am 15. März waren schnell vergeben, und so fehlte das ein oder andere bekannte Läufer-Gesicht wohl auch, weil der Anmelde-Entschluss zu spät kam. LäuferInnen aus Österreich, Schweiz, Tschechien, Ungarn, Türkei und sogar ein Besucher aus Japan sorgten wieder für Internationalität.

Die Verbindung zu Petrus hatte diesmal hervorragend funktioniert. Nach Dauerregen – auf der Wöhrder Wiese stand noch das Wasser der vorhergehenden Regentage und die Pegnitz führte Hochwasser wie noch nie um diese Jahreszeit – kam für den Samstag die Sonne hervor und ließ sich auch von ein paar drohenden Regenwolken nicht wirklich beeindrucken. Die angesagten 10-13 Grad Celsius entwickelten sich für die Läufer zu gefühlten 20 Grad, nur im Schatten oder bei Wind war es kühl. Erst am Abend kam der Regen zurück und der Sonntag sollte wieder nasskalt werden – welches Organisatorenglück!

So war die Stimmung am Lauf bestens – bei den sitzenden, konzentrierten und anfeuernden Rundenzählern und dem hart arbeitenden Verpflegungsteam ebenso wie bei den Läufern, und so viele beeindruckte Zuschauer, die neben der markierten Strecke spazierengingen, -radelten oder skateten, hatten die Läufer schon lange nicht mehr. Bunte Fähnchendekoration, große aufmunternde Smileys, Motivationstafeln und musikalische Unterstützung durch Sitarklänge und Trommelrhythmen auf der Strecke verstärkten das fröhlich-dynamische Ambiente.

Für viele ist der Nürnberger 6-Stunden-Lauf ein guter Einstieg in die Saison der Ultraläufe, manche erfahrenen Ultraläufer nutzen diese „Kurzdistanz“, um Tempostärke zu trainieren, da bei längeren Distanzen die Geschwindigkeit etwas verloren geht. So zum Beispiel die deutsche Ultralegende Achim Heukemes. Gefragt, ob das nicht ein Spaziergang sei für jemanden, der schon den 10fach-Ironman bewältigt und 4586 km in 43 Tagen von Perth nach Sydney für einen guten Zweck zurückgelegt hat (http://www.fanconi.de/9_australien.htm), meinte er, nein, er fordere sich auch hier heraus, indem er schneller läuft. Was ihn wurmte: Noch nie hat er den Nürnberger Lauf in seiner Altersklasse gewonnen – auch diesmal sollte er mit guten 70,219 km wieder Platz 2 bei den „Senioren“ belegen (nach Ulrich Zach aus Coburg mit 72,186 km). Andererseits jedoch liegt für ihn – ganz im Einklang mit der Philosophie des Begründers des Sri Chinmoy Marathons Teams – die tiefste Zufriedenheit darin, sich selbst herauszufordern und sein Bestes zu geben, unabhängig von der Platzierung.

Apropos Platzierung: Platz 1 der Herren Hauptklasse belegte Kuranga Peel aus Neusiedl mit 76,137 km, Platz 2 Manfred Kilian aus Nürnberg mit 75,117 km und Platz 3 Siegfried Fröhlich aus Ammerbuch mit 68 74,831, z.T. leicht unter Vorjahresleistung.

Bei den Damen flitzte im wahrsten Sinne des Wortes die 47-jährige Sylvia Wünsche aus Lauf mit 72,552 km auf Platz 1 und lief damit 5 km mehr als im letzten Jahr (was hast du gefrühstückt, Sylvia??). Platz 2 erlief sich Ilse Sandberger vom St. Agatha Laufteam Donautal mit 72,097 km, und auf Platz 3 kam Grit Seidel von der LG Nord Berlin mit 66,787 km.

Sri Chinmoy Marathon TeamWenn es einen Preis für das schönste Dauerlächeln gäbe, wäre Tirtha Voelckner vom Sri Chinmoy Marathon Team ein Kandidat, die mit ihrer Team-Kollegin Ganthika Hammerl gute und stetige 56,024 km zurücklegte und sich gegenüber 2007 sogar um 6 km verbessert.

Erwähnenswert ist vielleicht noch der älteste Kandidat, Leo Stierhof von der LAG Schwandorf mit 51,016 km, der nächstes Jahr 70 Jahre jung wird, und Lauf-Urgesteine wie Bernhard Sesterheim, Ruth Jäger u.v.a.

Für alle, die sich fragen, ob es nicht langweilig ist, immer nur eine 1,5 km-Runde zu laufen: Achim Heukemes und seine Lebenspartnerin Dagmar Großheim (http://www.runforlife05.com), die im April auch beim 10-Tage-Lauf des Sri Chinmoy Marthon Teams in New York ihre Runden drehen werden, und zwar als Vorbereitung für Bari-Nordkap 2009, lieben die Runden, wie viele andere LäuferInnen auch. Man hat ständig den persönlichen Kontakt und die Ansprache durch die Rundenzähler, die Verpflegungsstation und die Mitläufer, denen man auch bei unterschiedlichster Geschwindigkeit immer wieder begegnet und oft auch ein Stück mit ihnen zusammenläuft und sich austauscht. „Das hier ist eine meiner liebsten Veranstaltungen. Hier steht der Sinn des Sports noch im Vordergrund, das Menschliche...,“ so Achim Heukemes in einem kleinen Interview nach dem Lauf.

Allen LäuferInnen alles Gute für die weitere Saison 2008! Man sieht sich.... :)

Bericht von Vasanti Niemz
www.dover-heidelberg.blogspot.com
- die ihre Vorjahresdistanz nur um 100 Meter verfehlte und mit 46, 87 km noch den 3. Platz der Seniorinnen belegte, nach Helga Rudeloff Rudeloff (52,009 km) und Monika Heilig Monika (49,123 km)

Zur Ergebnisliste

View full article »

Bericht 6h Lauf Nürnberg 18.3.2006

Von Jwalanta Voelckner
18. März 2006

 

Zum zehnjährigen Jubiläum des Nürnberger 6h-Laufs war es uns eine große Freude, daß wir zwei Läufer dabei hatten, die an allen zehn Läufen teilgenommen haben: Roland Blumensaat aus Nürnberg und Wilfried Flöter aus Erlangen, der als Freizeitläufer trotz seiner jetzt 74 Jahre immer wieder dabei ist. Auf Roland Blumensaat, Ultraläufer und Lauftherapeut, geht übrigens die Idee für diesen Lauf zurück.

Mit 155 Teilnehmern hatten wir wieder ein größeres Starterfeld und wir konnten sowohl aus der Ultraszene sowie dem Freizeitlaufbereich viele alte Bekannte begrüßen. Mit Wolfgang Schwerk und Rene Strosny waren zwei etwa gleich starke Anwärter auf den ersten Platz der Männer am Start. Ersterer ließ jedoch von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, wer die meisten Kilometer zurücklegen wird und mit 79,03 km blieb er nur knapp unter den angestrebten 80 km. Für Achim Heukemes sollte dieser Lauf ein lockerer Trainingslauf mit 70+ Kilometern werden, was er mit einer Leistung von 70,6 km auch gut umgesetzt hat. Bei den Frauen war es ähnlich wie bei den Männern – Simone Stöppler baute ihre Führungsposition langsam aber sicher von Anfang an aus und belegte mit 72,2 km den ersten Platz. Zweite wurde Regina Straßer vom österreichischen Nationalteam mit guten 70,2 km. Von diesem Team waren außerdem noch Ilse Sandberger sowie Anni Frotschnig dabei; letzterer machte jedoch die Kälte und der Wind arg zu schaffen, so daß sie vorzeitig aufhören mußte.

Aus der Ultraszene möchte ich dann noch die Namen Günter Brand/Nürnberg, Bernhard Seseterheim/Leiwen sowie Franz Häusler/Pfullendorf und auf der Frauenseite Cornelia Bullig/Hilden, Dagmar Großheim/Viersen und Angela Ngamkam erwähnen, wobei es für Cornelia ein lockerer Trainingslauf war mit der gewohnten Betreuung durch ihren Mann Siegfried. Verletzungsbedingt konnte Martina Hausmann nicht kommen sowie auch Christoph Lux von der DUV war verhindert. Im nächsten Jahr ist der Nürnberger 6h-Lauf für den 17.März geplant und ich hoffe, daß wir uns da in guter Form wiedersehen werden. Bis dahin wünsche ich Euch allen eine erfolgreiche und zufriedenstellende Laufsaison und ich verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Klaus Schulz/SCMT Nürnberg

View full article »

18 Neue Weltrekorde - 18 New World Records

Von Jwalanta Voelckner
5. November 2005

photos: http://gallery.srichinmoyraces.org/de/ic

24 participants from 12 countries tried to set world records and personal records in various non-Olympic disciplines at the “Impossibility Challenger” World Record Games in Dachau near Munich.

Bei den "Impossibility Challenger" Weltrekord Spielen in Dachau bei München versuchten 24 Teilnehmer aus 12 Nationen, in unterschiedlichen nicht olympischen Disziplinen, Weltrekorde oder persönliche Bestleistungen aufzustellen.

As the first women of the world Shobha Tipnis from India inflated a hot-water bottle till it burst. Gill Zafar from the neighbouring country Pakistan has lifted metal plates weighing 55 kg with his right ear and has hold the weight for 12.22 Sec in the air. Als erste Frau der Welt blies Shobha Tipnis aus Indien eine Wärmflasche auf bis sie zerplatzte. Gill Zafar aus Ihrem Nachbarland Pakistan hob ein Gesamtgewicht von 55 kg mit seinem rechten Ohr für ganze 12,22 Sekunden.

Shamita Achenbach-König has set a World Record, which pampers the ears. The professional violoncellist from Vienna played cello for 24 hours. Jennifer Davies from Canada set even 3 world records: with the highest wistled tone, an „e3“, the lowest wistled tone, a „f“, and with 295 songs, which she wistled in 1 hour. Shamita Achenbach-König stellten eine Rekord auf, der einem die Ohren schlackern lässt. Die Profi-Cellistin spielte sage und schreibe für 24 Stunden auf Ihrem Instrument. Jennifer Davies aus Kanada stellte sogar 3 Weltrekorde auf: mit dem höchsten gepfiffenen Ton, ein e''' (e3), dem tieften gepfiffenen Ton, ein "f"  und mit 295 gepfiffenen Liedern in der Stunde.

Albert Walter, Swiss record holder bench press 2004, set two new world records. He teared up a phone book with 960 pages in 2.8 seconds and broke a 8.5 mm thick carpenter's nail with his bare hands. Rainer Schröder from Germany towed a truck of 3 tons in one minute with his teeth for the world record distance of 35.81 m. Albert Walter, schweizer Rekordhalter im Bankdrücken von 2004, stellte auch gleich 2 Weltrekorde auf. Er zerriß ein Telefonbuch mit 960 Seiten in 2,8 Sekunden. Außerdem durchbrach er einen 8,5 mm dicken Zimmermannsnagel mit bloßen Händen. Rainer Schröder aus Deutschland zog ein Auto mit Anhänger mit einem Gesamtgewicht von 3 Tonnen über eine Strecke von 35,81 m. Mit den Zähnen!

Milan Roskopf from Slovakia broke the world record in juggling with three 20 lbs (9 kg) shot puts with 25.66 seconds. Milan Roskopf aus der Slovakei brach seinen eigenen Weltrekord im Jonglieren von 3 Kugelstoß-Kugeln. Er jonglierte die 3 Kugeln, jede mit einem Gewicht von 9 kg, für 25,66 Sekunden.

View the full result list or enjoy the photo gallery of this unique event.
Read Anke's report or Claudia's impressions on Sri Chinmoy Inspiration Group.
Hier finden Sie die gesamten Erfolge oder schauen Sie sich einige Bilder dazu an.Viel Spaß auch beim Lesen des Reports von Anke und Claudias Impressionen. Beides wurde auf der Sri Chinmoy Inspiration Group veröffentlicht. Daher in englisch.

 
View full article »

Impossibility Challenger Wordrecords 2004

Von Jwalanta Voelckner
7. November 2004

On Sunday, November 7, eight participants from seven countries set 13 world records in various non-Olympic events at the Impossibility Challenger World Record Games in Starnberg near Munich which was hosted by the Sri Chinmoy Marathon Team Germany. Eight other participants improved their personal bests. Among them was the Czechoslovakian band Japaka’s Orchestra, who gave a concert of 27 hours 15 minutes, and Petr David (31) of Sedlice, who held 11 full glasses of beer with one hand and thus broke the Czech record.


Being the first woman to run a backwards marathon on a 400 m track, Paula Mairer (45) from the Sri Chinmoy Marathon Team Salzburg set the world record to 6:05:42. On track, she was only allowed to turn her head into the running direction. Paula Mairer also holds the world records in the 700 mile, 1000 km and 1300 mile (“forward“) races, which have only been attempted by very few. “Meditation is the key to my success“, Paula adds.

On the same track, Stefan Ehrenfellner of Vienna did his world record in a rather unusual event. The 26-year-old sports student covered 10 km in 56 min 56 sec – with a bulky 13 kg contrabass on his back.

Swiss balancing artist Leo Bircher (54) of Stansstad baffled the audience by balancing a chair for 35 min 27 sec on his forehead. Which added up to just another world record. People from the audience and other record aspirants who tried this feat afterwards only managed to balance the chair for a few seconds.

Paddy Doyle was unequalled in speed and stamina. The 40-year-old Briton from Balsall Common improved the Speed-Fitness-Stamina world record by three hours in an incredible time of 13 hours 59 min 55 sec. His feats included consecutively lifting weights totaling 141,150 kg, swimming 1.75 km indoors, doing 2000 sit-ups and 2000 jumping jacks. Three hours later, he broke the world record in kickboxing by doing 2805 kicks within an hour.

Ever tried juggling shotputs? This is part of the daily exercise program of Milan Roskopf (45) from Bratislava. At the Impossibility Challenger, he whirled three of those 8.62 kg metal balls through the air in 40.44 sec and improved his previous world record by nearly a second. Ball magician Dr. Jan Skorkovsky of Prague set a juggling world record juggling soccer balls, corncobs, quail eggs, and what not in 55 single events in a total time of 5 hrs 30 min.

39-year-old Ramón Campayo, a Spanish TV star from Chinchilla, claimed no less than five world records. With his photographic memory he memorized an amazing 16 decimal numbers in 0.5 sec, 18 decimal number in 1 sec, 40 binary numbers (0-1-1-0...) in 1 sec., 43 binary numbers in 2 sec, and 28 binary numbers in 0.5 sec.

Czech caricaturist Lubomir Vanek of Brno was this time’s crowd pleaser. He honored 50 spectators with portraits in a record time of 25 minutes and 0.85 sec. You wouldn’t believe it, but he did two portraits at a time, using both his left and his right hand.

The 11th Impossibility Challenger World Record Games were organized by the Sri Chinmoy Marathon Team, also host of the world’s longest official foot race on a certified lap, the 3100 mile race.
 
View full article »

Impossibility Challenger Weltrekordspiele 2004

Von Jwalanta Voelckner
7. November 2004

Am Sonntag, den 7. November stellten 8 Teilnehmer aus 7 Ländern in Starnberg im Süden Münchens bei den Impossibility Challenger Weltrekord-Spielen 13 Weltrekorde in verschiedenen nichtolympischen Disziplinen auf. Dazu eingeladen hat das Sri Chinmoy Marathon Team Deutschland. 8 weitere Teilnehmer verbesserten ihre persönlichen Bestleistungen. Unter anderem gab die tschechisch-slowakische Band Japaka’s Orchestra ein 27 Stunden und 15 Minuten dauerndes Konzert. Der Tscheche Petr David (31) aus Sedlice erzielte den tschechischen Rekord, indem er 11 gefüllte Biergläser in einer Hand hielt.

[english version]

Als erste Frau der Welt bewältigte Paula Mairer vom Sri Chinmoy Marathon Salzburg einen Marathon rückwärts auf einer 400 m-Bahn. Die 45-jährige österreichische Uni-Angestellte stellte den Weltrekord in einer Zeit von 6 Stunden 5 Minuten und 42 Sekunden auf. Sie durfte dabei nur den Kopf umdrehen aber niemals den Körper. Paula Mairer hält auch die Weltrekorde über die Distanz von 700 Meilen, 1000 km und 1300 Meilen im Vorwärtslaufen, an die sich bisher nur wenige Menschen gewagt haben. „Meditation ist mein Erfolgsrezept,“ bemerkte Paula.

In einer eher ungewöhnlichen Disziplin setzte der Wiener Stefan Ehrenfellner auf derselben Bahn die Weltbestmarke. Mit einem hinderlichen 13 kg schweren Kontrabass auf dem Rücken legte der 26-jährige Sportstudent 10 km in 56 Min 56 Sek zurück.

Der Balance-Künstler Leo Bircher (54) aus Stansstad in der Schweiz verblüffte die Zuschauer, indem er einen Stuhl 35 Minuten und 27 Sekunden auf der Stirn balancierte. Auch dies ein Weltrekord. Zuschauer und andere Rekordler, die im Anschluss an den Rekord versuchten, den Stuhl oben auf der Stirn zu halten, schafften dies nur wenige Sekunden.

Paddy Doyle war so schnell und so ausdauernd wie keiner zuvor. Der 40-jährige aus der britischen Stadt Balsall Common verbesserte den Welt-Geschwindigkeits-Fitness-Ausdauer-Rekord um unglaubliche 3 Stunden mit einer neuen Bestzeit von 13 Stunden 59 Minuten und 55 Sekunden. Unter anderem hob er hintereinander Gewichte mit einem Gesamtgewicht von 141150 kg, schwamm auf der 25 m Bahn 1,75 km, machte 2000 Mal die Bauchmuskelübung Sit-ups und 2000 Hampelmänner. 3 Stunden später brach er den Weltrekord im Kickboxen mit 2805 Kicks in einer Stunde.

Haben Sie schon einmal versucht mit Kugelstoss-Kugeln zu jonglieren? Der Slovake Milan Roskopf (45) aus Bratislava trainiert dies täglich. In Starnberg wirbelte er drei 8,62 kg schwere Metallkugeln 40,44 Sekunden durch die Luft und verbesserte seinen früheren Weltrekord damit um knapp eine Sekunde. Der Ball-Zauberer Dr. Jan Skorkovsky aus Prag stellte einen Jonglier-Weltrekord auf, indem er mit Fußbällen, Maiskolben, Wachteleiern und vielem mehr 55 Jonglier-Rekorde in 5 Std und 30 Min durchführte.

Fünf Weltrekord-Einträge sicherte sich Ramón Campayo. Der 39-jährige spanische TV-Star aus Chinchilla merkte sich mit seinem fotographischen Gedächtnis sage und schreibe 16 Dezimal-Zahlen in 0,5 Sekunden,18 Dezimal-Zahlen in einer Sekunde, 40 Binär-Zahlen (0-1- 1-0...) in 1 Sek, 43 Binärzahlen in 2 Sekunden und 28 Binärzahlen in 0,5 Sekunden.

Publikumsmagnet war der tschechische Karikaturist Lubomir Vanek aus Brno. Er beglückte 50 Zuschauer mit einem Portrait in der Weltrekordzeit von 25 Minuten und 85 Hundertstel Sekunden. Das erstaunliche: Er karikierte jeweils zwei Personen gleichzeitig, ein Gesicht mit der rechten und eines mit der linken Hand.

Die Impossibility Challenger Weltrekordspiele wurden zum 11. Mal vom Sri Chinmoy Marathon Team durchgeführt, das auch den längsten offiziellen Ultra-Lauf der Welt auf einem Rundkurs mit 3100 Meilen, umgerechnet knapp 5000 km, organisiert.
 
View full article »
  • ‹ previous
  • 2 of 2
  •  
More articles under Sri Chinmoy Marathon Team articles »

Bücher und Inspiration

Herzens-Weisheits-Funke
Inspirirende Aphorismen für jeden Tag
more »

Sri Chinmoy Marathon Team articles

main page »

Berichte aus aller Welt

United Kingdom
SRI CHINMOY 5K - Scottish Championship 2026
Worldwide
First Sub-Two Hour Marathon
United States
3, 6 and 10 Day Race 2026 Results
New Zealand
28th Sri Chinmoy 6-12-24 Hour Track Races - AUT Millennium Stadium, Auckland
Worldwide
Swimming for Peace
3100 Mile Race
Highlights of 3100 Mile Race 2025
Channel & Open Water Swimming
Swimming 20 Bridges around Manhattan for Peace

Über Uns

  • Über das Marathon Team
  • Sri Chinmoy, Team Gründer

Veranstaltungen

  • Alle zeigen...

Ergebnisse

  • Frühere Veranstaltungen
  • Weltweite Ergebnisse
Globale Homepage »

Länderseiten

  • W.Europe
    • Austria
    • Finland
    • France
    • Germany
    • Great Britain
    • Iceland
    • Ireland
    • Italy
    • Netherlands
    • Norway
    • Portugal
    • Switzerland
  • Central & E. Europe
    • Belarus
    • Bulgaria
    • Croatia
    • Czech Republic
    • Hungary
    • Latvia
    • Macedonia
    • Moldova
    • Russia
    • Serbia
    • Slovenia
    • Slovakia
    • Ukraine
  • N. & S. America
    • Brazil
    • Canada
    • Guatemala
    • United States
  • Asia
    • Japan
    • Mongolia
  • Oceania
    • Australia
    • New Zealand

Andere Website

  • Sri Chinmoy Cycling Team
  • SCMT Channel Swimming
  • SCMT Climbing
  • 3100 Mile Race

Beliebte Seiten

  • Marathon Team Mitglieder
  • Recent media coverage
  • History 1977-Present
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Cookie settings
  • Log in

Contact Information

Sri Chinmoy Marathon Team
Deutschland e.V. • Steinbachweg 39, 69118 Heidelberg • (06221) 89 66 327 • Email an uns
Nürnberg • Austr. 74, 90429 Nürnberg • (0911) 28 88 65 • Email an uns
München • An der Würm 28, 81247 München • (089) 12 02 15 13 • Email an uns
Creative Commons License

Except where explicitly stated otherwise, the contents of this site are licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported License weiterlesen... »

SriChinmoyRaces.org is a Vasudeva Server project.